Ergebnisse

Perspektiven und Szenarien für die Verkehrswende entlang der Emscher

Der Umbau der Emscher zu einem naturnahen Flusslauf zeigt schon lange Wirkung: Die Natur kehrt in die urbanen Gebiete zurück, Freizeitwege erschließen die Wasserläufe, das nördliche Ruhrgebiet rückt als lebenswerte Region wieder in den Fokus. Was bedeutet dies langfristig für die Entwicklung der Region? Und wie lässt sich diese Dynamik in den kommenden Jahren erfolgreich für eine Mobilitätswende nutzen?

Diesen und weiteren Fragen ist das Forschungsprojekt NEMO – Neue EmscherMobilität nachgegangen. Die Verschneidung von städtebaulichen Analysen, computergestützten Modellierungen und Interviews mit Anwohner*innen vor Ort hat spannende Ergebnisse generiert: Von den Effekten der neuen Attraktivität der Emscher-Region auf zukünftige Bevölkerungs- und Beschäftigungszahlen, über den Einfluss des geplanten Radschnellwegenetzes bis zur Frage, wie die Menschen vor Ort über ihre zukünftige Mobilität denken.

Eine Zusammenschau der Arbeit des Projekts NEMO findet sich im Ergebnisbericht des Vorhabens.

Am 11. Dezember 2017 fand am Standort Essen der Universität Duisburg-Essen ein Stakeholder-Workshop im Rahmen des NEMO Projektes statt. Ziel der Workshops war es, zunächst einen gemeinsamen Wissensstand unter den eingeladenen Teilnehmenden herzustellen, um auf dieser Basis Kriterien und Anforderungen sowie Kernelemente und Optionen für die Gestaltung von Mobilitätszukünften zu identifizieren.

 

Die Erkenntnisse des Stakeholder Workshops können in dem Bericht hierzu nachgelesen werden!

Im Rahmen des Projekts NEMO wurden anhand siedlungs- und freiräumlicher sowie verkehrlicher und sozialräumlicher Kriterien vier Lupenräume entlang der Emscher ausgewählt. In jedem dieser Lupenräume wurden Fokusgruppen-Diskussionen organisiert und Mobilitätstagebücher geführt. Die Auswertung wurde zum Teil qualitativ, zum Teil quantitativ durchgeführt. Beide Herangehensweisen sind nun veröffentlich und können kostenfrei heruntergeladen werden!

Anlässlich der Abschlussveranstaltung des Forschungsprojekts NEMO stellten Expertinnen und Experten des ZLV (Zentrum für Logistik und Verkehr) und des imobis (Institut für Mobilität und Stadtplanung) der Universität Duisburg-Essen, sowie der Dialogik GmbH und der VSP (Arbeitsgruppe Verkehrssystemplanung und Verkehrstelematik) der TU Berlin ihre Ergebnisse in einer gemeinsamen Präsentation vor.

Diese steht nun auch zum Download zur Verfügung!

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