Das Ruhrgebiet neu bewegen

Das Wissenschaftsprojekt NEMO (Neue EmscherMobilität) stellt mit Analysen, Visionen und Modellen dar, wie sich die Mobilität im Ruhrgebiet positiv entwickeln kann.

Der Umbau der Emscher macht es möglich: Viele Wege können völlig neu gestaltet werden – und damit die nachhaltige Mobilität in der Region Ruhr ein großes Stück voranbringen.

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Projektziele

Die Region steht im Fokus

NEMO schlägt Brücken: Wir bringen die Verkehrswende auf die regionale Ebene. Hieran arbeiten Wissenschaft und Partnerinnen und Partner aus der Planungspraxis im Dialog mit den Menschen vor Ort.

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Praxisnahe Forschung für die Verkehrswende

NEMO hat Bodenhaftung: Mit unseren vielfältigen Methoden finden wir vor Ort heraus, wie der Verkehr im Ruhrgebiet zukunftsfähig gestaltet werden kann. Unser Ziel ist eine nachhaltige Mobilität für die Region.

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Methoden

Unser Team aus Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern sowie Expertinnen und Experten aus Stadt- und Verkehrsplanung entwickeln Szenarien, Modelle und Visionen für die Verkehrswende vor Ort. Verschiedene Disziplinen arbeiten dafür mit innovativen Methoden zusammen.

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NEMO in Zahlen

  • 2.3
  • 200
  • 4
  • 92000

Untersuchungsräume

Das NEMO-Team untersucht viele Detailfragen – dafür braucht es den direkten Kontakt zur lokalen Ebene. Vier Untersuchungsräume wurden ausgewählt, die die Vielfalt der Region abbilden.

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„Das Projekt NEMO greift das Zukunftspotential des Emscher-Umbaus für die Mobilität im nördlichen Ruhrgebiet auf: Hier kann neben dem Radschnellweg Ruhr ein weiteres Innovationsband für zukunftsweisende Mobilität entstehen. Für den Regionalverband Ruhr ist das Projekt NEMO ein weiterer Zukunftsbaustein auf dem Weg zu einem nachhaltigem Mobilitätskonzept für die gesamte Metropole Ruhr.“ Martin Tönnes, Bereichsleiter Planung, Regionalverband Ruhr
„Mit NEMO sollen Szenarien zu einer anderen Mobilität in der Emscher Region entwickelt werden. Dabei geht es um die Entdeckung und Aktivierung neuer Wege und Verkehrsmittel: Geschichten und Bilder sollen Möglichkeiten eröffnen und Anstöße für die Abkehr von alten, automobilfixierten Mobilitätsmustern geben. Die neue Mobilität soll langfristig zu einem anderen, qualitätsvollen Lebensgefühl führen.“ Prof. Dr. J. Alexander Schmidt, Institut für Stadtplanung und Städtebau, Universität Duisburg Essen
„NEMO ist die Möglichkeit zu zeigen, wie modernste Techniken der Verkehrssimulation in der Zukunftsforschung eingesetzt werden und zu einer positiven Entwicklung beitragen können.“ Prof. Dr. Kai Nagel, Leiter des Fachgebiets Verkehrssystemplanung und Verkehrstelematik, Institut für Land- und Seeverkehr Technische Universität Berlin
„Das Projekt Neue EmscherMobilität schafft belastbare Szenarien für nachhaltige Mobilität im Ruhrgebiet und gibt damit Anstöße für die Umsetzung der Verkehrswende vor Ort. Dabei steht NEMO exemplarisch für eine interdisziplinäre und praxisnahe Mobilitätsforschung, die der Komplexität des Themas Rechnung trägt.“ Dr. Klaus Kordowski, Projektmanager Bereich Klimawandel, Stiftung Mercator
„Der Emscher-Umbau wird das Gesicht des Ruhrgebiets entscheidend verändern, woraus sich zahlreiche Chancen für die Entwicklung der Region ergeben. Neue EmscherMobilität trägt dazu bei, die Potentiale des Umbaus für ein zukunftsfähiges Mobilitätssystem bestmöglich zu nutzen.“ Prof. Dr. Dr. Martina Oldengott, Leiterin Emscher-Zukunft, Emschergenossenschaft / Lippeverband

Das Projektteam

Im Forschungsteam sind verschiedene Disziplinen der Natur- und Gesellschaftswissenschaften vertreten, die eine umfassende Sicht auf die spannende Aufgabenstellung ermöglichen: Dazu zählen Stadtplanung und Städtebau ebenso wie Logistik, Verkehr und Kommunikation.

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Roadmap

2017

September

  • Vorstellung ggü. Mobilitätskonferenz Metropole Ruhr

November

  • 1. Sitzung des Expertenbeirats

Dezember

  • NEMO-Expertenworkshop an der Universität Duisburg-Essen

2018

April

  • www.nemo-ruhr.de und Twitter-Kanal @nemo_ruhr gehen online

April

  • Diskussion erster Ergebnisse auf dem Fachsymposium NEMO

April

  • Präsentation des Projekts NEMO bei DASL (Deutsche Akademie für Städtebau und Landesplanung) in Düsseldorf

2. Quartal

  • Start der Zusammenarbeit mit den Kommunen der Untersuchungsräume

2. Quartal

  • Fokusgruppeninterviews mit Bürgerinnen und Bürger vor Ort

Juni

  • 2. Sitzung des Expertenbeirats

Juni

  • Wissenschaftsforum in Duisburg: Vorstellung des Verkehrsmodells

3. Quartal

  • Szenarienanalysen und -bewertung

3. Quartal

  • Planungswerkstatt (Charette) mit Bürgerinnen und Bürgern sowie Stakeholdern

2019

  • Nachjustierung und weitere Modellierung

  • Wirkungsanalyse und Auswertung der Szenarien

  • Weitere Diskussion mit dem Expertenbeirat

  • Stakeholder-Workshop

2020

  • Abschlusskonferenz: Präsentation & Diskussion möglicher Zukünfte für eine nachhaltige Mobilität an der Emscher

Aktuelles, Veranstaltungen, Interviews

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Klimaschutz im Verkehr: Links, Videos und Animationen

Klimaschutz und Verkehr gehören zusammen. Denn rund ein Fünftel des in Deutschland ausgestoßenen CO2 geht auf das Konto des Verkehrssektors. Verschiedene Ansätze zu nachhaltiger Mobilität sowie Anregungen zu klimafreundlicher Fortbewegung, interessante Animationen und Videos finden Sie hier:

Der Think Tank Agora Verkehrswende präsentiert 12 Thesen zur Zukunft nachhaltiger Mobilität.

Die ARD zeigt ein Kurzporträt des Emscher-Umbaus.

Der Verband Deutscher Verkehrsunternehmen (VDV) zeigt, wie der Schienengüterverkehr der Zukunft funktioniert.

Das BMU zeigt in einem 360-Grad-Film eine typische Verkehrskreuzung, wie sie heute ist – und wie sie sein könnte.

Die Beratungsgesellschaft co2online gibt in einem Online-Dossier einen breiten Überblick über Wege klimafreundlicher Mobilität.

In dem von der Stiftung Mercator gefördertem Projekt „Neue Mobilität für die Stadt der Zukunft“ wurde untersucht, wie der Verkehr in der Stadt der Zukunft aussehen könnte.

Bei der 5. World Collaborative Mobility Congress – "wocomoco" – wurden die neuesten Innovationen des Car-, Ride- und Bike-Sharing präsentiert.

Das Umweltbundesamt zeigt seine Vision des urbanen Verkehrs der Zukunft.

Rush hour – so lebensgefährlich kann Stadtverkehr sein.

„Klimaschutz im Verkehr – das geht“, meint das Team des Wissenschaftsprojekts Renewbility – und zeigt im Video Elektromobilität als Zukunftsbaustein.

Die EU-Kommission informiert über ihren Plan zur Förderung sauberer Verkehrsmittel.

Die Agora Verkehrswende lud zur Konferenz „Städte als Orte der Verkehrswende“. Hier wurde diskutiert, wie das Zusammenspiel zwischen Bund und Kommunen gelingen kann.

Das Umweltbundesamt informiert über die Europäische Mobilitätswoche in Deutschland.

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